11.2019

Costantino Ciervo, Ferhat Özgür: ‹NOW AND HERE›

23.10.-22.11.2014

Constantino Ciervo, «20078», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «20078», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Analogy», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Analogy», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Brain», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Brain», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Debt», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Debt», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Disambiguation», 2014, Farbstifte auf Papier, 65 x 50 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Disambiguation», 2014, Farbstifte auf Papier, 65 x 50 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Go_Stop», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Go_Stop», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Growbar», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Growbar», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Kpow», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Kpow», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Oneself», 2014, Farbstifte auf Papier, 65 x 50 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Oneself», 2014, Farbstifte auf Papier, 65 x 50 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «RFID», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «RFID», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Specimen», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Specimen», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Way out», 2014, Farbstifte auf Papier, gerahmt
Constantino Ciervo, «Way out», 2014, Farbstifte auf Papier, gerahmt
Constantino Ciervo, «Wolf», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «Wolf», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «You are great», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Constantino Ciervo, «You are great», 2014, Farbstifte auf Papier, 50 x 65 cm, gerahmt
Ferhat Özgür, «Fountain», 2012, Bleistift auf Papier, 50 x 70 cm, gerahmt
Ferhat Özgür, «Fountain», 2012, Bleistift auf Papier, 50 x 70 cm, gerahmt
Ferhat Özgür, «Gardener», 2012, Bleistift auf Papier, 50 x 70 cm, gerahmt
Ferhat Özgür, «Gardener», 2012, Bleistift auf Papier, 50 x 70 cm, gerahmt
Ferhat Özgür, «Mobil Oil», 2012, Bleistift auf Papier, 70 x 50 cm, gerahmt
Ferhat Özgür, «Mobil Oil», 2012, Bleistift auf Papier, 70 x 50 cm, gerahmt
 
 


 

 

Die nächste Ausstellung ist den beiden multimedial arbeitenden Künstler Costantino Ciervo (I, lebt und arbeitet in Berlin) und Ferhat Özgür (TK, lebt und arbeitet in Istanbul) gewidmet. Beide beschäftigen sich mit politischer, gesellschaftskritischer Kunst – und beide arbeiten hauptsächlich mit den Medien Video und Zeichnung.

Costantino Ciervo befasst sich mit aktuellen Themen wie den Umwälzungen im Bereich der Wissenschaft, technologischer und genetischer Forschung, Informatik und Kommunikationstechnologie, Terrorismus, Ethik sowie Komplexität. Auf der Suche nach Antworten auf seine fundamentalen Fragen, zeugen die Werke und Schriften des Medienkünstlers von einer tief greifenden Auseinandersetzung mit der Menschheit und den von ihr geschaffenen Systemen. Der Künstler tut dies jedoch nicht anklagend oder provozierend, sondern analysierend und hinterfragend; mit einer ergreifenden Bildsprache, die zwischen fordernden pathetischen und angenehmen ästhetischen Momenten pendelt.

Ferhat Özgür ist ein poetischer Chronist seiner direkten Umgebung und einer der spannendsten zeitgenössischen Künstler aus der Türkei. Im historisch bedeutsamen Meltingpot seines Heimatlandes, wo verschiedene Kulturen und Religionen aufeinandertreffen, entstehen denn auch die meisten seiner wunderbaren Arbeiten. Er ist Meister der leisen Zwischentöne, der es versteht, vielschichtig auf Spurensuche zu gehen und seine Arbeiten im Spannungsfeld von Tradition und Neuzeit mit Tiefgang und Humor zu positionieren: Manchmal sind es spontane Beobachtungen, dann wiederum cineastisch durchkomponierte Arbeiten.


Bernhard Bischoff, Oktober 2014