Pascal Danz

‹Works on Paper›

5.4. – 18.5.2019

Eröffnung Donnerstag 4.4.2019, 18-20h

Pascal Danz, «Passage», 2001, Aquarell auf Naturbütten, 80 x 100 cm
Pascal Danz, «Crossing», 2002, Aquarell auf Papier, 54 x 72,5 cm
Pascal Danz, «Garden», 2002, Aquarell auf Papier, 72,5 x 54 cm
Pascal Danz, «Sightseeing/Tourist», 2001, Aquarell auf Papier, 80 x 100 cm
Pascal Danz, «dogface», 2005, Tipp-Ex auf Tinte auf Papier, 29,5 x 38 cm
Pascal Danz, «Landschaft/Struktur», 1997, Tusche auf Papier, 20,4 x 14,4 cm
Pascal Danz, «Landschaft/Struktur», 2005, Tusche auf Papier, 65,5 x 50 cm
Pascal Danz, «Crowd/Bests», 2005, Tusche auf Papier, 20,9 x 29,5 cm
Pascal Danz, «Dorf», 2005, Tusche auf Papier, 27,8 x 20,5 cm
Pascal Danz, «Winter», 2007, Tusche auf Papier, 20,7 x 27,7 cm
Pascal Danz, «Tannenbaum», 1998, Tusche auf Papier, 27,8 x 20,5 cm
Pascal Danz, «Pattern», 1995, Aquarell auf Papier, 18,5 x 23 cm
Pascal Danz, «Vedutte/Landscape», 2001, Aquarell auf Papier, 80 x 100 cm
Pascal Danz, «Lever House», 2002, Aquarell auf Papier, 54 x 72,5 cm
Pascal Danz, «Landscape», 2006, Tusche auf Papier, 200 x 150 cm
Pascal Danz, «Chrysler Building», 2001, Aquarell auf Papier, 100 x 80 cm
Pascal Danz, «Struktur», 1997, Tinte auf Papier, 20,4 x 14,4 cm
Pascal Danz, «Raumstruktur», 1996, Tusche auf Papier, 27,8 x 20,5 cm

Pascal Danz arbeitete vielfach in Werkgruppen, welche über mehrere Jahre entstanden. Er charakterisierte Menschen, Situationen, Stimmungen und Gegenstände, indem er sie aufs Elementarste reduzierte. Dem Künstler ging es um Leerstellen und um Subjektivität, um eine Auseinandersetzung mit Reproduktionsmedien und mit der Malerei selbst. Ausgangsmaterial für seine Werke waren Film- und Fotomotive, die sein Interesse weckten. Auch eigene Handyfotos unscharfer Qualität fungierten als Anreiz malerischer Auseinandersetzung. Gleichzeitig ging es dabei um die Überprüfung der persönlichen Erinnerungen und persönlichen Erfahrungen.

Danz thematisierte in seinen Arbeiten Wechselbezüge zwischen Fotografie und Malerei. Seine Bilder sind keine präzisen visuellen Erinnerungen, die sich auf den Bildern zeigenden Landschaften z.B. haben etwas Unwirkliches, lassen keine Rückschlüsse auf gegebene Topographien zu und wirken seltsam entrückt. Provoziert durch Mittel reiner Malerei entstanden Bilder, welche das Vorstellungsvermögen von möglichen Landschaften übersteigen.

Pascal Danz spielte mit der vermeintlichen Unmittelbarkeit der Fotografie auf besondere Weise. Der alten Erfahrung, dass Wirklichkeit nicht unmittelbar zu erfassen ist, stellte er sich, indem er als Ausgangsmaterial für seine Malerei absichtsvoll oft jene medial vermittelte Bilder wählte, die wegen ihrer zweifelhaften Abbildungsqualität und nicht unbedingt beabsichtigten „Fehler“, wie Überbelichtung oder die bestimmte Wahl des Ausschnitts, irritieren. Wenn er fotografische Besonderheiten einbezog, unscharfe Abbildungen etwa, Lichtpunkte oder Überbelichtung, dann ging es ihm nicht um formale Spielereien, sondern um ein Nachdenken über das Sehen und die Wahrnehmung.

Licht ist eine Konstante in Danz künstlerischer Arbeit, nicht als zufälliges Element, sondern als bestimmender Faktor, der seine Leidenschaft für die Erforschung der Malerei geprägt hat. Licht dient nicht nur Dinge sichtbar zu machen, sondern auch, das offensichtliche Motiv durch zu wenig oder zu viel Beleuchtung zu verschleiern. Meisterhaft verstand er es, so Nebensächlichkeiten ins Zentrum zu stellen – oder vermeintliche Hauptmotive auszublenden.

Wie der Titel der Ausstellung Works on Paper verrät, sind ausschliesslich Papierarbeiten von Pascal Danz zu bewundern. Zu jeder Werkserie sind parallel zu den Gemälden Aquarelle, Tuscharbeiten, Zeichnungen und andere verschiedene Techniken auf Papier entstanden. In der Ausstellung erhält der Besucher einen Einblick in die verschiedenen Themenbereiche von Pascal Danz: Landschaften, Städteansichten, Menschen, Berge u.v.m.



Archiv Bern/PROGR:
Elsbeth Böniger - Prozesse 2004-2019
Filip Haag - Malerei und Zeichnung 2019
Pascal Danz - Works on Paper 2019
Bodo Korsig - Escape from Memory 2019
Kotscha Reist - Comptoire de Mystic 2019
COM&COM - Stone 2018
Reto Camenisch 2018
Christian Denzler 2018
Martin Kasper - Im Wechsel 2018
Matchpoint 2018
Andrea Heller / Dominik Stauch 2018
Porter à l'envers 2018
Alfred Hofkunst 2018
Silvia Gertsch - Captured 2018
Winter Story 2017
Böniger / Indermühle 2017
Sereina Steinemann 2017
Xerxes Ach - inside outside 2017
Christian Indermühle - Glarea 2017
Peter Wüthrich 2017
Samuel Blaser - Skip the Pit Stop 2017
Filip Haag - Ins Auge 2017
Kotscha Reist - Painting As Usual 2017
Pascal Danz - Vor der Reise 2016
Laurent Schmid 2016
Freyschmidt/Merkisch/à Wengen 2016
Aquaréelles 2016
Com&Com - New works 2016
Reto Leibundgut - Clementine 2016
Erich Weiss feat. Otto Tschumi 2016
ABOUT PAINTING - PART II 2016
Dominik Stauch 2015
Christian Denzler - Neue Arbeiten 2015
Bodo Korsig - No regrets 2015
Filip Haag - Abrakadie & mehr 2015
Kotscha Reist 2015
Samuel Blaser 2015
Pascal Danz 2015
Elsbeth Böniger - Structures 2015
Catching Moments 2014
Now and Here 2014
(Hi)stories 2014
Summerproject 2014
Com&Com - Sky 2014
Katia Bourdarel 2014
Otto Tschumi - Variationen 2014
Lorenz Spring - Spring im Winter 2014
En-lighted 2013
Reto Leibundgut 2013
Patterns 2013
Filip Haag - Oder nach Absprache 2013
Mit dem Körper sehen 2013
Samuel Blaser - Diptycha 2013
Originally Bern 2013
Zwischenspiel: PROGR In-House 2013
Kotscha Reist - Old Ideas 2013
Pascal Danz 2013
Dominik Stauch - Rhinestones 2012
Tiefen Wirkungen 2012
Summerproject 2012
On paper 2012
Com&Com - Clouds 2012
Arno Nollen 2012
Looking Glass 2012
Raffaela Chiara - Transformer Kit 2012
X Years 2011
Dominik Stauch - Breathless 2011
Marius Lüscher 2011
Reto Leibundgut - Flora 2011
Kotscha Reist - Painting Life 2011
Microcosmes 2011
Elsbeth Böniger 2011
Laurent Schmid - Rope Tricks 2010
Reto Camenisch 2010
----------
Archiv Bern
Archiv Thun